Kommen die Booster-Impfungen in die Apotheken? Auch RKI-Chef dafür

Kommen die COVID-19-Impfungen doch in die Apotheke – und das auch noch in Kürze? Nun hat sich auch der Präsident des Robert Koch-Instituts. Lothar Wieler dafür ausgesprochen. Und auch die Bund-Länder-Konferenz am morgigen Donnerstag wird sich wohl mit dem Thema befassen. Eine entsprechende vorläufige Beschlussvorlage liegt der Redaktion vor. 

Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts will das Impf-Tempo durch Corona-Impfungen in Apotheken erhöhen. „Wir sind in einer Notlage, und in einer Notlage muss man bestimmte Dinge großzügig gestalten“, sagte Wieler er am Mittwochabend bei einer Online-Diskussionsveranstaltung mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU). Deshalb sei er ganz klar dafür, dass unter anderem Apotheker impfen sollten. Die Booster-Impfungen seien umfänglich. „Je schneller geimpft wird, desto besser.“ Es brauche jedes niedrigschwellige Angebot. „Sonst kriegen wir diese Krise nicht in den Griff.“

Zugleich plädierte Wieler für die 2G-Regeln (geimpft und genesen). „Wir dürfen denen, die sich nicht impfen lassen, wirklich nicht die Chance geben, die Impfung zu umgehen, zum Beispiel, indem sie sich freitesten lassen.“ Momentan laufe Deutschland auf eine „ernste Notlage“ zu. „Wir werden wirklich ein sehr schlimmes Weihnachtsfest haben, wenn wir jetzt nicht handeln.“

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Am morgigen Donnerstag kommen angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage erstmals nach der Bundestagswahl wieder die Länderchefs und -chefinnen sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einer Videokonferenz zusammen. In einer Beschlussvorlage für das Treffen geht es unter anderem darum, die Impfangebote auszuweiten – möglicherweise auch mithilfe der Apotheken. Konkret heißt es in dem der DAZ vorliegenden Entwurf:

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