Heinsberg-Studie ist fragwürdig: Thüringer Stadt startet jetzt eigenen Test

Die Ausbreitung des Coronavirus hält Deutschland, Europa und die Welt weiterhin in Atem. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft  und Forschung sind jetzt gefordert. Mehr als vier Millionen Menschen haben sich schon mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, 171.134 davon in Deutschland.

"Heinsberg-Studie ist fragwürdig": Thüringer Stadt startet jetzt eigenen Test

Jenaer Infektionsforscher haben am Mittwoch in Neustadt am Rennsteig mit Tests für eine wissenschaftliche Corona-Studie begonnen. Dazu werden die Bewohner des Ortes, der einst komplett unter Quarantäne stand, auf freiwilliger Basis erneut untersucht. Neben einer Blutentnahme sollen auch Abstriche genommen und Fragebögen ausgefüllt werden. Die Wissenschaftler erhoffen sich davon neue Erkenntnisse zur Bekämpfung des Virus.

"Die Heinsberg-Studie ist sehr fragwürdig", sagte Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am Donnerstag. Deshalb wolle man jetzt "unter besseren wissenschaftlichen Bedingungen" testen.

Der rund 900 Einwohner zählende Ort war als bislang einziger in Thüringen aufgrund gehäufter Corona-Infektionen für zwei Wochen komplett abgeriegelt worden. Die Umsetzung der am 22. März verhängten Quarantäne war von der Polizei kontrolliert worden. Die meisten der Einwohner waren im Zuge der Isolation auf das Virus getestet worden, zudem wurden Krankheitssymptome und Kontaktpersonen dokumentiert.

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