Deutschland und EU-Partner sichern sich erstmals per Vertrag Corona-Impfstoffe

Die Covid-19-Pandemie hält die Welt weiter in Atem. Bereits mehr als 7,5 Millionen Menschen haben sich weltweit mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, 185.457 davon in Deutschland, immer wieder kommt es zu lokalen Ausbrüchen.

Deutschland und drei weitere europäische Länder haben in einer Impfallianz einen ersten Vertrag mit einem Pharmakonzern über die Lieferung von Corona-Impfstoffen an die EU geschlossen. Sobald der Impfstoff einsatzbereit sei, solle der Konzern AstraZeneca 300 Millionen Dosen davon liefern, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Samstag mit. Die Entwicklung des Impfstoffs könnte bis Jahresende erfolgreich abgeschlossen sein, hieß es gegenüber AFP aus Regierungskreisen. Getty Images/iStockphoto/licsiren Wie sicher wird es gelingen, einen Corona-Impfstoff zu finden?

Mit dem Vertrag wolle die Impfallianz aus Deutschland, Frankreich, Italien und den Niederlanden den Europäern frühzeitig eine Versorgung mit dem Impfstoff sichern, erklärte das Ministerium. Davon sollten alle Länder der EU profitieren: Die Dosen "sollen relativ zur Bevölkerungsgröße an alle Mitgliedstaaten, die dabei sein wollen, aufgeteilt werden", erklärte das Ministerium.

"Damit Impfstoffe sehr zügig nach einer möglichen Zulassung in diesem oder im nächsten Jahr in großer Zahl verfügbar sind, müssen Produktionskapazitäten schon jetzt vertraglich gesichert werden", erklärte es weiter. Bei der Videokonferenz der EU-Gesundheitsminister am Freitag sei zudem vereinbart worden, die Aktivitäten der Impfallianz mit denen der EU-Kommission zusammenzuführen, um die Schlagkraft weiter zu erhöhen.

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