AstraZeneca holt dank neuer Medikamente und China-Nachfrage auf

Beim Arzneimittelhersteller AstraZeneca drückt derKonzernumbau weiter auf das Ergebnis. Im vierten Quartal konnte dasPharmaunternehmen jedoch dank neuer Medikamente und einer starken Nachfrage inChina aufholen. Der um Sonderkosten bereinigte Gewinn je Aktie ging imGesamtjahr um 19 Prozent auf 3,46 US-Dollar zurück, wie das Unternehmen amDonnerstag in Cambridge mitteilte. Der Umsatz fiel um zwei Prozent auf 22,09Milliarden Dollar.

Im vierten Quartal konnte AstraZeneca die Erlöse jedoch um11 Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar steigern. Der um Sonderkosten bereinigteGewinn je Aktie stieg um 22 Prozent auf 1,58 Dollar, womit der Konzern dieErwartungen der Analysten übertraf. AstraZeneca sei nun wieder auf denWachstumspfad zurückgekehrt, sagte Konzernchef Pascal Soriot.

Vor allem Krebsarzneimittel wie Tagrisso (Osimertinib),Lynparza (Olaparib) und Imfinzi (Durvalumab) verkauften sich gut. Besonders inChina kommen die Mittel gut an, hier stiegen die Verkäufe der Krebsmittel imvierten Quartal bei konstanten Wechselkursen um 41 Prozent. Auch für 2019 gehtdas Unternehmen davon aus, dass Tagrisso sich von allen Medikamenten am bestenverkaufen wird.

Soriot zeigte sich zudem mit dem Voranschreiten des Umbauszufrieden. „Unsere Strategie und Pläne bleiben unverändert, Umsatzwachstum undder Fokus auf das Kostenmanagement sollen den operativen Gewinn steigern“,sagte er. Für 2019 erwartet der Konzern einen Anstieg der Verkäufe um einenhohen einstelligen Prozentsatz, sowie einen um Sonderkosten bereinigten Gewinnje Aktie von 3,50 bis 3,70 Dollar, jeweils unter Vorbehalt konstanterWechselkurse. Außerdem gelte die Einschränkung, dass der anstehende AustrittGroßbritanniens aus der Europäischen Union, selbst wenn er ohne Abkommenzustande käme, in „geordnetem Maße“ erfolge.

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