Die Botschaft der Steine: Jung, sportlich – und krank

Eben hatte er noch auf dem Tennisplatz gespielt, nun saß er in der Notaufnahme eines Krankenhauses: Der Mann, Anfang 40, krümmte sich vor Schmerzen – sie zogen vom Unterbauch bis in die Oberschenkel. Hatte sich der Mann womöglich beim Tennisspielen verletzt? Darauf deutete nichts hin. Er hatte sich weder gezerrt, noch etwas geprellt oder gebrochen.

Das Leiden des Mannes kam von innen: Ein Harnleiterstein war auf dem Weg Richtung Blase steckengeblieben und plagte den Mann. Solche mineralischen Steine treten vor allem bei älteren Menschen, die zu wenig trinken, was das Auskristallisieren der Steine begünstigt. 

Dem Mann wird schnell geholfen: Er bekommt krampflösende Mittel verabreicht, und der Stein wird mithilfe eines Stoßwellengeräts zertrümmert. Die Schmerzen verschwinden.

Doch zwei Jahre später macht sich erneut ein Stein auf den Weg Richtung Blase und bleibt stecken. Die Ärzte werden stutzig: Für wiederkehrende Harnleitersteine ist der Mann eigentlich zu jung. Schließlich operiert ein Arzt an einem Ort, der weit vom Zentrum des Schmerzes entfernt liegt – und löst damit das Problem.

Hören Sie den ganzen spannenden Fall in der neuen Podcast-Folge:

Der Podcast „Die Diagnose“ mit Dr. Anika Geisler erscheint alle zwei Wochen – auf Audio Now, der neuen Plattform von RTL Radio Deutschland, und auf Spotify und iTunes. Bislang sind in der Reihe erschienen:

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